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Persönlichkeitsmodelle

Persönlichkeitsmodelle sind so alt wie die Menschheit – sehr früh haben Menschen begonnen, die Komplexität von menschlichem Verhalten und Erleben zu reduzieren. Bereits die Griechen haben mit der Lehre von den vier Temperamenten (Sanguiniker, Choleriker, Melancholiker, Phlegmatiker) eine erste Persönlichkeitstypologie entwickelt.

Inzwischen gibt es wissenschaftliche Disziplinen, die sich ganz der Entwicklung von Persönlichkeitsmodellen und entsprechender Testverfahren verschrieben haben, um Ähnlichkeiten und Unterschiede von Menschen sichtbar und besprechbar zu machen. Daneben gibt es eine große Fülle von Modellen und Persönlichkeitstests, die im Rahmen von Beratung und Trainings in Wirtschaftsorganisationen eingesetzt werden.

Wir bei JANUS arbeiten überwiegend mit zwei Verfahren: Dem LIFO®-Verhaltensmodell und dem Insights-Discovery Inventar. Eine sehr subjektive Auswahl, aber begründbar: Wir haben erlebt, dass diese Modelle von unseren Kunden und Teilnehmern als hilfreich erlebt werden. Sie machen deutlich, wie unterschiedlich Menschen sich verhalten – und dass sich gleichzeitig Gemeinsamkeiten und Muster erkennen lassen.

Manchmal befürchten Teilnehmer, dass sie durch so ein Modell in eine „Schublade“ gesteckt werden. Aber wir machen bei der Vermittlung immer deutlich: Ein Modell ist nur eine Landkarte, die Orientierung bieten kann. Die Wirklichkeit, die Landschaft, ist immer viel komplexer und unübersichtlicher. Und trotzdem ist eine Landkarte ein hilfreiches Instrument, um zum Ziel zu kommen. Gleichzeitig gibt es Grenzen und Risiken bei der Arbeit mit solchen Modellen.

Als Einzelperson können Sie im Rahmen von Training oder Coaching etwas über sich erfahren – über Ihre erfolgreichen und weniger erfolgreichen Verhaltensweisen in Ihrer Arbeit, Ihrem Führungsstil, Ihren Beziehungen zu anderen sowie über Ihre Möglichkeiten zur Weiterentwicklung.

Und beim Einsatz im Rahmen von Teamberatungen können Sie etwas darüber erfahren, wie verschiedenartig Verhaltensweisen und Bedürfnisse sind. Zu wie vielen Konflikten diese Verschiedenartigkeit führen kann und wie der Austausch darüber Verständigung schaffen kann.