Regiert die Krise, gelten dafür neue Regeln: Jetzt schlägt die Stunde der Sanierer, jener Spezies die meist den Stoffwechsel eines Unternehmens komplett umkrempelt.
Erst wenn es wieder aufwärts geht, werden kreative Visionäre gebraucht. Woher aber sollen die klugen Köpfe von morgen, die heute keiner braucht, kommen? Unternehmen müssen zurzeit aufpassen, dass sie ihr Führungskräfte-Portfolio nicht auszehren. Wer weitsichtig ist, leistet sich beständig Mitarbeiter, die in anderen Kategorien denken und handeln, als es aktuell gefragt ist. Und schwimmt so gegen den Strom in Richtung Zukunft.
Starre Entwicklungspläne und erwartete Hierarchiesprünge sind in wirtschaftlich schlechten Zeiten fehl am Platz. Aber – Krise hin oder her – seien wir ehrlich: Kann ein Unternehmen solch’ mechanistisch denkendes Top-Personal überhaupt gebrauchen?
CZ
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