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Gewaltfreie Kommunikation

Umfrage lief von 20.09.2011 bis 15.11.2011

Es ist die wichtigste Kompetenz einer Führungskraft, in Konflikten wirksam zu agieren. Viele unserer Kunden haben deshalb Konflikt-Trainings in ihrem Angebot für Führungskräfte. JANUS führt Führungsseminare zum professionellen Umgang mit Konflikten durch. Als Mediator werden wir eingeschaltet, wenn Konflikte in Unternehmen eskalieren.

Alle bei JANUS sind Freunde und Übende des Konzeptes der "Gewaltfreien Kommunikation". Wir halten die Unterscheidung von "Strategie" und "Bedürfnis", die einen wesentlichen Schlüssel zur Gewaltfreiheit darstellt, für grundlegend für den verbesserten Umgang mit Konflikten. Eine Strategie im Sinne dieses Konzeptes ist, wenn der Mitarbeiter sagt: "Ich möchte eine Gehaltserhöhung." Ein Bedürfnis äußert er, wenn er sagt: "Ich brauche (wünsche mir) Anerkennung für meinen Einsatz und meinen Beitrag." Eine Strategie ist, wenn der Chef sagt: "Ich will, dass Sie am Wochenende Überstunden machen." Über sein Bedürfnis gibt er Auskunft, wenn er sagt: "Ich bin in Not, weil ich dem Kunden die Lieferung für Montag zugesagt habe. Mir ist es sehr wichtig, meine Zusagen einzuhalten."

Viele Führungskräfte und Entscheider halten "Gewaltfreie Kommunikation" schon von der Bezeichnung her für weltfremd und unrealistisch. Das Konzept wird oft für nicht geeignet im Business-Kontext gehalten. Auch deshalb heißen unsere KonfliktManagement-Seminare im Titel selten "gewaltfrei", auch, wenn sie viel Gewaltfreies enthalten. Wir schleichen uns mit diesem Thema quasi ein in eine Business-Welt, die vielfach erst einmal glaubt, damit nichts anfangen zu können. Sobald die Teilnehmer erfahren, wie konkret, praktisch und wirksam Gewaltfreiheit in der Kommunikation ist und wie sie die Atmosphäre in Konflikten schlagartig ändert, fangen sie Feuer. Und machen sich auf einen Weg, der (nicht nur) ihr Leben als Führungskraft verändert.

Mit drei Fragen stellen wir das Thema in dieser Umfrage zur Diskussion und freuen uns über eine (wieder) lebhafte Diskussion mit Ihnen.

Umfrage Ergebnisse

Das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation ist eine von vielen Trainings- und Trainermoden. Das gibt sich wieder …

80 Stimmen gesamt

"Gewaltfreie Kommunikation" ist eigentlich klasse. Aber sie funktioniert nicht im Geschäftsleben.

80 Stimmen gesamt

Ich beschäftige mich mit GFK, hab's im Business ausprobiert und positive Erfahrungen damit gemacht. Ich übe weiter!

80 Stimmen gesamt

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Kommentare

Christian Garlisch
5. Oktober 2011, Nr. 818

Ich lese derzeit für in den Büchern der einschlägigen Autoren zu diesem Thema. Ich würde mich sehr freuen, mit weiteren Interessenten einen Austausch zu erleben. Im Rahmen eines JANUS-Seminars wäre das super! :-)

Sabine Braun
6. Oktober 2011, Nr. 819

GfK ist eine sinnvolle Methode und läßt sich in der Praxis auch gut anwenden, wenngleich sie immer wieder eine große Herausforderung bedeutet. Das Thema interessiert mich sehr und bin ebenfalls an Erfahrungen anderer interessiert - Seminare können dabei eine gute Plattform bieten.

Michael Baas
6. Oktober 2011, Nr. 820

GfK hat mich im privaten (im Umgang mit meinen Söhnen) und im beruflichen Bereich richtig weitergebracht. So konnte ich z.B. eine Zusammenarbeit "retten", indem ich nach den Prinzipien der GfK die Situation für mich durchdacht und danach entsprechend kommuniziert habe ...

Ingrid Kaltenstadler
9. Oktober 2011, Nr. 823

Seit etwa 2 Jahren bin ich so regelmäßig wie möglich (als Trainerin bin ich häufig unterwegs)in einer GFK-Übungsgruppe. Sowohl die innere Haltung als auch das praktische Ausprobieren haben wirksame Veränderungen (privat und beruflich)ermöglicht.

Heiner Schwendener
Heiner Schwendener - Beratung + Bildung
13. Oktober 2011, Nr. 824

Damit es wirklich funktioniert muss es eine persönliche Haltung werden. Solange ich GfK als Methode "einsetzte" laufe ich an Krücken, die viel helfen. Wenn ich ganz natürlich meine Beobachtungen, meine Gefühle und meine Wünsche ausdrücken kann - und daneben auch weiss eine richtige Wolfs-Schau zu geniessen - bin ich auf einem einfacheren Weg. Das ich mich dabei nicht selber fertig mache, wenn dies nicht gelingt, empfinge ich schon als Schritt in die richtige Richtung. Diese wünsche ich allen die sich damit befassen - auch immer wieder mir selber.

Boos
Knoten lösen!
2. Januar 2012, Nr. 910

Ich freue mich sehr, dass die GfK hier soviel Raum und Zustimmung bekommt und Janus so die Verbreitung der GfK unterstützt. Ich hoffe, dass immer mehr Menschen dadurch respektvoller mit sich und anderen umgehen und so zu mehr Achtung und Verständnis untereinander beitragen. Marshall Rosenberg und die GfK haben mich 2004 so überzeugt, dass ich meinen Lehrerberuf aufgegeben habe und nun als -Trainerin arbeite. Vielen Dank für das Engagement und alle guten Wünsche! Alexandra Boos www.knotenloesen.com

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