Hier finden Sie eine Übersicht über die bisherigen JANUS Umfragen
Ehrlich gesagt, sind wir (immer noch) ziemlich hin- und hergerissen: Sollen wir diese Welle mitreiten, die da seit geraumer Zeit unterwegs ist, und facebook / xing nutzen, bloggen, twittern, selbst Gesprächsforen eröffnen oder uns daran beteiligen? Und wenn ja: Können / Wollen wir damit echten Nutzen stiften, herkömmliche Beratung oder Präsenztrainings ergänzen oder sogar teilweise ersetzen? Oder ist das eh nur eine weitere Marketing-Schiene? Wenn wir wollten: Können wir daran überhaupt vorbei?
Vielleicht erscheinen Ihnen diese Fragen naiv, weil Sie sie für sich schon ganz klar beantwortet haben. Vielleicht verstehen Sie aber auch, dass wir uns nicht leicht tun damit. Weil wir – einerseits – ganz prinzipiell Vorbehalte haben gegenüber einer weiteren Vermüllung der Welt mit unerbetenen (Meinungs-) Äußerungen und sinnlosen Informationen und der weiteren Digitalisierung der Kommunikation zu Lasten persönlicher Begegnungen und – andererseits – finden, dass wir nicht ignorieren können, dass sich das Kommunikationsverhalten jüngerer Menschen ganz offensichtlich sehr verändert …
Mit dieser Umfrage (Achtung: Interaktiv, digital und sozial!) machen wir das Fass auf. Und freuen uns über rege Beteiligung!
Umfrage läuft von 24.04.2012 bis 30.05.2012
Es ist die wichtigste Kompetenz einer Führungskraft, in Konflikten wirksam zu agieren. Viele unserer Kunden haben deshalb Konflikt-Trainings in ihrem Angebot für Führungskräfte. JANUS führt Führungsseminare zum professionellen Umgang mit Konflikten durch. Als Mediator werden wir eingeschaltet, wenn Konflikte in Unternehmen eskalieren.
Alle bei JANUS sind Freunde und Übende des Konzeptes der "Gewaltfreien Kommunikation". Wir halten die Unterscheidung von "Strategie" und "Bedürfnis", die einen wesentlichen Schlüssel zur Gewaltfreiheit darstellt, für grundlegend für den verbesserten Umgang mit Konflikten. Eine Strategie im Sinne dieses Konzeptes ist, wenn der Mitarbeiter sagt: "Ich möchte eine Gehaltserhöhung." Ein Bedürfnis äußert er, wenn er sagt: "Ich brauche (wünsche mir) Anerkennung für meinen Einsatz und meinen Beitrag." Eine Strategie ist, wenn der Chef sagt: "Ich will, dass Sie am Wochenende Überstunden machen." Über sein Bedürfnis gibt er Auskunft, wenn er sagt: "Ich bin in Not, weil ich dem Kunden die Lieferung für Montag zugesagt habe. Mir ist es sehr wichtig, meine Zusagen einzuhalten."
Viele Führungskräfte und Entscheider halten "Gewaltfreie Kommunikation" schon von der Bezeichnung her für weltfremd und unrealistisch. Das Konzept wird oft für nicht geeignet im Business-Kontext gehalten. Auch deshalb heißen unsere KonfliktManagement-Seminare im Titel selten "gewaltfrei", auch, wenn sie viel Gewaltfreies enthalten. Wir schleichen uns mit diesem Thema quasi ein in eine Business-Welt, die vielfach erst einmal glaubt, damit nichts anfangen zu können. Sobald die Teilnehmer erfahren, wie konkret, praktisch und wirksam Gewaltfreiheit in der Kommunikation ist und wie sie die Atmosphäre in Konflikten schlagartig ändert, fangen sie Feuer. Und machen sich auf einen Weg, der (nicht nur) ihr Leben als Führungskraft verändert.
Mit drei Fragen stellen wir das Thema in dieser Umfrage zur Diskussion und freuen uns über eine (wieder) lebhafte Diskussion mit Ihnen.
Umfrage lief von 20.09.2011 bis 15.11.2011
Es ist noch gar nicht so lange her, dass man fast täglich in der (Fach-) Presse über Mobbing-Fälle lesen konnte. Täuschen wir uns, oder ist dies im Moment tatsächlich kaum noch auf der Tagesordnung? Sind andere Themen wichtiger geworden? Oder gibt es weniger Mobbing?
Eine häufig geäußerte Vermutung ist, dass Mobbing durch Vorgesetze in Unternehmen gezielt eingesetzt wird, um in Zeiten des Personalabbaus unliebsame Mitarbeiter zur Kündigung zu bewegen. Eine andere Hypothese ist, dass Mobbing durch Kollegen stattfindet, wenn der Konkurrenzkampf um begehrte Stellen überhand nimmt. Da die Konjunktur in Deutschland aktuell weiter anzieht, fallen solche Gründe für Mobbing weg, was dafür spräche, dass es tatsächlich weniger Mobbing gibt …
Umgangssprachlich ausgedrückt bedeutet Mobbing (so z.B. wikipedia), dass jemand – zumeist am Arbeitsplatz, aber auch in anderen Organisationen – fortgesetzt geärgert, schikaniert, in passiver Form als Kontaktverweigerung mehrheitlich gemieden oder in sonstiger Weise in seiner Würde verletzt wird. Eine allgemein anerkannte Definition gibt es nicht.
JANUS vertritt schon seit einiger Zeit den Standpunkt, dass echtes Mobbing sehr selten stattfindet, egal, ob der Arbeitsmarkt gerade günstig oder ungünstig ist (vgl. die beiden Presseveröffentlichungen Mobbing? – Gibt es nicht! und Bei Mobbing Verständigung statt Schuldspruch anstreben). Wenn ein Mobbing-Vorwurf erhoben wird, ist das – aus unserer Sicht – in den meisten Fällen eine für alle Beteiligten schmerzhafte Eskalationsstufe in einem Konflikt. Wir wollen dies mit unserer aktuellen Umfrage zur Diskussion stellen und freuen uns wieder auf Ihre rege Beteiligung, insbesondere durch Ihre Kommentare!
Umfrage lief von 01.06.2011 bis 31.07.2011
Sie haben Konjunktur: Erhebungen zum Thema Mitarbeiterzufriedenheit, zu Führung und Kommunikation, zur Attraktivität als Arbeitgeber. Prima ist, dass man das Alles „benchmarken“ kann, dass man sich mit anderen vergleichen kann und die Vergleichsergebnisse als „eines der besten hundert Unternehmen“ oder so werblich verwenden kann.
Einerseits finden wir es gut, wenn man sich dafür interessiert, wie Mitarbeiter und Führungskräfte denken: Über das Unternehmen allgemein, über Prozesse im Unternehmen, die Führungskultur, das Führungsverhalten u.v.m.. Gleichzeitig erleben wir häufig, dass viel Aufwand mit großflächigen Befragungen, deren Auswertung, Ergebniskommunikation und Maßnahmen-Ableitungen betrieben wird. Lohnt sich das wirklich? Kann man es auch einfacher haben? Was wird eigentlich damit bezweckt und: Wird das dann auch erreicht? Oder sind Mitarbeiterbefragungen sogar kontraproduktiv? Auf welche Weise?
Einige unserer Zweifel und Fragen zum Thema Mitarbeiterbefragung haben wir in diese kleine Umfrage gepackt. Wir freuen uns über rege Beteiligung und – bei diesem Thema besonders wichtig – auf Ihre Kommentare und Anmerkungen!
Umfrage lief von 01.05.2011 bis 14.06.2011
JANUS hat sich in letzter Zeit – im JANUS-forum, in podcasts – verstärkt mit dem Thema „Balance“ beschäftigt und vertritt eine entschiedene Haltung zum Thema work-life-balance. Tenor: Der Begriff führt in die Irre, es geht nicht darum, einen Gegensatz zwischen Arbeit und Leben aufzubauen oder zu verfestigen. Es geht um autonome, selbst-verantwortliche Entscheidungen über Tun (Aktivität) und Sein (Nicht-Aktivität bzw. nicht-zielgerichtete Aktivität) mit dem Ziel, ein gelungenes Leben zu führen und dauerhaft angemessen leistungsfähig zu sein.
Wir beobachten, dass in Unternehmen der Anspannungsgrad stark steigt, und wir konstatieren eine zunehmende Bereitschaft zur Selbst-Ausbeutung bei Leistungsträgern. Dies ist paradoxerweise häufig gepaart mit einem fatalistischen Blick auf solche Phänomene: „Da kann man nichts machen." oder „Da muss man jetzt durch."
Wir laden Freunde, Partner und Besucher mit der aktuellen Umfrage ein, sich an der Diskussion und am Meinungsbildungsprozess zu beteiligen. Bitte beantworten Sie die drei Fragen und geben Kommentare, Anregungen, Widerspruch, Fragen ab!
Umfrage lief von 24.03.2011 bis 30.04.2011
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