Martina Goldhorn

Geschäftsführung, Beratung/Training, Gesellschafter

Martina Goldhorn
Die meisten Streitenden haben kein Kommunikationsproblem, sie können schlicht keinen Respekt füreinander aufbringen.
Martina Goldhorn

Geschäftsführende Gesellschafterin und Beraterin bei Janus

Ausbildung/erlernter Beruf:

Ausbildung zur Bankkauffrau, Studium der Wirtschaftspädagogik (Dipl.Hdl.)

Berufsweg:

  • Banklehre in Freiburg
  • Studium der Wirtschaftspädagogik in Mannheim (studienbegleitende Projektarbeit zur Lehr-Lern-Forschung)
  • langjährige Erfahrung als Führungskraft, Trainerin und Qualifizierungsspezialistin im Personalbereich der Commerzbank AG
  • Seit vielen Jahren als Beraterin und Coach mit Schwerpunkt Führungskräfteentwicklung und Change tätig
  • Lehrbeauftragte der Universität Frankfurt im Rahmen des Master-Studiengangs Wirtschaftspädagogik
  • Seit 2002 geschäftsführende Gesellschafterin von Janus

Aus- und Weiterbildung:

  • Ausbildung zur Führungskräfte- und Vertriebstrainerin bei unterschiedlichen Instituten
  • Coachingausbildung
  • Weiterbildungen in Systemischen Organisationsaufstellungen, Methoden der Gestalttherapie, Transaktionsanalyse, Provokative Therapie und Dynamic Facilitation®
  • Psychodynamische Organisationsberaterausbildung
  • Lizenziert für den Einsatz des MBTI und DISG (nach F. Gay)
  • Zertifiziert zum LIFO® -Analyst

Trainings- und Beratungsschwerpunkte:

  • Coaching
  • Teamentwicklung; Workshopmoderation
  • Changeberatung, ChangeManagement
  • PE-Beratung, Mentoring
  • Führungskräfteentwicklung

Kontaktinformation
Telefon: +49 8095 87338-20
Email: martina.goldhorn@janusteam.de

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Interview mit Martina Goldhorn

Warum bin ich Trainerin/Beraterin geworden?
Weil es für mich der Beruf ist, der das Begleiten von Menschen und das eigene Lernen in einer spannenden Weise verbindet.

Woran habe ich am meisten gelernt?

Beruflich habe ich besonders viel in Situationen gelernt, in denen ich viel Freiraum und Verantwortung hatte, weil Menschen mir etwas „zugetraut“ haben. Besonders geprägt haben mich diesbezüglich meine erste Führungsaufgabe im Rahmen des „Aufbau Ost“ Anfang der neunziger Jahre während meiner Bank-Zeit und auch mein Einstieg als Geschäftsführerin und Gesellschafterin bei Janus vor vielen Jahren. Über mich selbst habe ich am meisten gelernt, wenn es Niederlagen oder Tiefschläge zu „verdauen“ galt - wenn das Leben sich von seiner wenig sonnigen Seite gezeigt hat. Diese Ereignisse waren für mich immer gehaltvolle Lernfelder und entpuppten sich oft im Nachhinein als wichtige Wendungen in meinem Leben (für die ich sehr dankbar bin!).

Warum bin ich Trainerin/Beraterin geworden?

Weil es für mich der Beruf ist, der das Begleiten von Menschen und das eigene Lernen in einer spannenden Weise verbindet.

Welches Projekt wartet darauf, realisiert zu werden?

Da fallen mir wirklich viele ein. Ich will an dieser Stelle mal bescheiden sein: Im Sommer meinen Weg zur Arbeit öfter mit dem Radl zurückzulegen (das sind immerhin schweißtreibende 40 km…) und eine Alpenüberquerung zu Fuß von München nach Venedig (das dauert am Stück ca. 6 Wochen – mir schwebt vor, das Projekt gemeinsam mit Mann und Sohn scheibchenweise anzugehen).

Was liegt mir besonders am Herzen?

Herzensangelegenheiten haben bei mir immer wieder mit „Wachsen und Gedeihen“ zu tun. Egal, ob es um Janus als Firma, die Menschen darin, unsere Kunden, meine eigene Entwicklung oder die Pflanzen in meinem (zugegebenermaßen kleinen!) Garten geht.

Mit wem/was kann ich überhaupt nicht?

Schwierig sind für mich Menschen, die sich selbst und ihr eigenes Tun nicht hinterfragen, die ohne Humor durchs Leben gehen oder skrupellos auf eigene Vorteile bedacht sind.

Welches Erlebnis hat meinen Werdegang als Coach am meisten geprägt?

Sicherlich viele Situationen im Rahmen meiner Coaching- Ausbildung bei Janus ;-)  Das war für mich teilweise ein richtiges „Erkenntnis-Feuerwerk“ – persönlich und methodisch und der Anfang eines intensiven Lernweges. Heute ist für mich als Coach immer wieder die wichtigste und beglückendste Erfahrung, wenn ich Menschen, Situationen und Themen in Bewegung bringe. Wenn ich erlebe, wie meine Interventionen Erkenntnis- und Lösungskraft bei meinem Gegenüber freisetzen. Scheinbar kleine Schritte münden oft in überraschenden Ergebnissen. Was mich über die Jahre geprägt hat, ist das tiefe Vertrauen, dass der Klient alles zur Verfügung hat, um seine eigene passende „Schrittlänge“ für seine Weiterentwicklung zu finden…